Ungarn ändert die Medilamentenversorgung

Geschrieben am 03.04.2026
von Support 0036.hu

🇭🇺 Neue Verordnung im ungarischen Gesundheitssystem – was Sie jetzt wissen sollten
Mit der Verordnung 9/2026 (II.25.) BM hat Ungarn zentrale Abläufe in der Medikamentenversorgung geändert.
Das betrifft auch Sie – insbesondere, wenn Sie mit TAJ-Karte versichert sind.
💊 Was wurde konkret geregelt?
- Medikamente dürfen künftig nicht nur von Ärzten, sondern auch von Pflegefachpersonen mit erweiterten Kompetenzen sowie Apothekern verordnet werden
- Grundlage:
- bestehende ärztliche Therapie
- elektronische Dokumentation (EESZT-System)
Was bedeutet das für Sie?
Diese Verordnung zeigt eine klare Entwicklung:
➡️ Verantwortung wird im System umverteilt
➡️ Versorgung wird flexibler – aber auch weniger eindeutig
Konkret heißt das:
- Ihr Ansprechpartner ist nicht mehr ausschließlich der Arzt
- Verordnungen können über mehrere Berufsgruppen erfolgen
- Sie müssen Ihre Behandlung aktiver im Blick behalten
📌 Besonders relevant für:
- chronisch Erkrankte
- Patienten mit Dauermedikation
- alle mit regelmäßiger Versorgung über die TAJ-Karte
Fachliche Einordnung
Die Verordnung ist eine Reaktion auf:
- Personalmangel
- strukturelle Versorgungsprobleme
- steigenden Behandlungsbedarf
Die Lösung: Erweiterung von Kompetenzen im System
Mein klarer Rat
Wenn Sie in Ungarn versorgt werden:
- Behalten Sie den Überblick über Ihre Medikamente
- Dokumentieren Sie Ihre Befunde und Verordnungen
- Fragen Sie aktiv nach – verlassen Sie sich nicht auf Automatismen
Gute Versorgung braucht in Ungarn heute vor allem eines: Ihre eigene Aufmerksamkeit
Nadin Natalie Arts, DGKP, Pflegesachverständige
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Quelle: www.amica-curae.com